Im Vergleich zum Vorjahr sanken die Inserateeinnahmen im Frühjahr 2012 um über 10 Prozent. Die grössten Rückgänge verzeichneten Stellenanzeigen und Liegenschaftsinserate. Gewinner bei Printmedien sind hingegen die Prospektbeilagen (fast 10 % plus) und die Sonntagspresse.
Fruitcake-Kommentar:
Inserate sind zwar nicht billig. Aber sie sind – wenn kreativ und informativ gestaltet – wirksam. Könnte es sein, dass also beim falschen Werbemittel gespart wird? Ein anderer Trend deutet darauf: Weiterhin dauert der zunehmende Export von Werbefranken in die Kassen von Google und Social Media. Zwar spricht eine recht verlässliche Erfolgsstatistik für AdWords (AdImpressions oder Clicks), wobei aber die nachhaltige Werbewirkung (Kaufentscheid) nur spekulativ eingeschätzt werden kann. Und bei Facebook gälte es abzuklären, welche Investitionen für ein "Like" oder einen "Follower" vernünftig gerechtfertigt wären. Denn zum Preis der Bewirtschaftung einer durchschnittlichen Facebook-Site liesse sich vermutlich eine (wirksamere) Inserate- oder Plakat-Kampagne fahren.